Thermische vs. chemische Unkrautbekämpfung: Welche Auswirkungen auf die Umwelt?

Gemeinden, Grünflächenverwaltungen und Dienstleister stellen es gleichermaßen fest:
Die Frage lautet nicht mehr „Muss man Unkraut entfernen?“, sondern „Wie macht man es, ohne die Umwelt zu belasten?“


Über viele Jahre waren chemische Herbizide (z. B. auf Glyphosatbasis oder mit anderen Wirkstoffen) die Standardlösung. Heute jedoch wird die Gesetzgebung strenger und die Erwartungen der Bürger verändern sich. Thermische Verfahren wie die Ripagreen-Technologie mit Heißluft bieten eine glaubwürdige Alternative.

Vergleichen wir ihre Auswirkungen auf die Umwelt.

Boden und Wasser: Chemische Rückstände oder reine Wärme?


Herbizide lagern sich auf Oberflächen ab, dringen in den Boden ein und können durch Regen in Gräben, Flüsse oder Grundwasser gelangen. Selbst bei „korrekter“ Anwendung bleiben teils Rückstände zurück – oft noch lange Zeit später.


Die thermische Unkrautbekämpfung mit Heißluftstrom funktioniert völlig anders: kein einziger Tropfen Chemie, sondern lediglich ein Hitzeschock, der die Pflanzenzellen zerstört und das Wachstum stoppt. Die Wärme wirkt nur dort, wo man entlanggeht, ohne Spuren oder Stoffe im Boden oder Wasser zu hinterlassen.


Konkret bedeutet das: Das Risiko diffuser Umweltverschmutzung wird stark reduziert – ein entscheidender Punkt für Gemeinden, die Wert auf die Qualität ihrer Wasserressourcen legen.

Biodiversität: Welche Methode schont die Natur?


Ein Herbizid unterscheidet nicht zwischen „Unkraut“ und Pflanzen, die für Bodenleben oder Biodiversität nützlich sein können. Es kann zudem Insekten und Mikroorganismen beeinträchtigen. Auf Dauer führt dies zu einem Rückgang der Bodenfauna und der umliegenden Ökosysteme.


Die thermische Lösung wirkt deutlich lokalisierter: Nur Pflanzen, die direkt dem präzise gesteuerten Heißluftstrom ausgesetzt sind, werden getroffen.


In Kombination mit einer differenzierten Flächenpflege (Behandlung nur sensibler Bereiche wie Gehwege, Mauerkanten, Gebäuderänder, Friedhöfe…) können Rückzugsräume für Flora und Fauna erhalten bleiben, bei gleichzeitig gepflegtem Erscheinungsbild der öffentlichen Räume.

Klima und Energie: Chemische Produkte vs. Gas


Man könnte denken: „Gas verbrennen“ ist immer schlechter fürs Klima. Doch es lohnt sich, den gesamten Lebenszyklus zu betrachten:

• Herstellung und Formulierung der Herbizide
• Verpackung, Transport und Lagerung
• Entsorgung leerer Kanister und gefährlicher Reststoffe

Die thermische Ripagreen-Lösung nutzt Gas als Energiequelle, doch der Großteil der Arbeit wird von der Umgebungsluft übernommen – etwa 94 % Luft bei nur 6 % Gas. Die Energie wird effizient eingesetzt, und es gibt keinerlei Kanister oder chemische Verpackungen zu entsorgen.


Je nach Einsatzumfeld kann die gesamte CO₂-Bilanz vergleichbar oder sogar günstiger ausfallen – bei gleichzeitigem Verzicht auf synthetische Chemikalien und deren Umweltauswirkungen.


Hinzu kommt: Ripagreen kann auch mit Biogas betrieben werden, was den ökologischen Fußabdruck weiter reduziert.

Gesundheit und Akzeptanz: Ein zentrales Thema für Kommunen


Die Risiken durch den Kontakt mit Herbiziden werden zunehmend hinterfragt – für Anwender, Anwohner, Kinder und Tiere. Daher werden die Vorschriften strenger und die Einsatzbereiche der Produkte kleiner.


Das thermische Verfahren erzeugt keinen Sprühnebel und keine toxischen Rückstände. Bediener hantieren nicht mit gefährlich eingestuften Stoffen, und auch die Anwohner akzeptieren diese Methode deutlich besser.


In Kombination mit einer klaren Kommunikation („Null-Pestizid-Stadt“, „Pflege ohne Herbizide“) stärkt dies das positive Image der Kommune.

Fazit: Warum zur thermischen Unkrautbekämpfung von Ripagreen wechseln?


Chemische Unkrautbekämpfung


• Schnell in der Anwendung
• Hinterlässt Rückstände in Boden und Wasser
• Belastet die Biodiversität
• Gesundheitsrisiken für Anwender und Anwohner
• Zunehmend strengere Gesetzgebung


Thermische Unkrautbekämpfung mit heißer Luft (Ripagreen)

• 0 % Pestizide
• Keine Boden- oder Grundwasserbelastung
• Kontrollierbare, begrenzte Auswirkungen auf die Biodiversität
• Dauerhafte Ergebnisse
• Zukunftssichere Lösung, kompatibel mit „Null-Phyto“-Politiken

Für Gemeinden und Flächenverantwortliche ist es eine konkrete Möglichkeit, Pflege, Sicherheit und Umweltschutz miteinander zu verbinden.

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